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Ausflugsziele

Schloss Neuhardenberg
Rittmeister Joachim Bernhard von Prittwitz erhielt den Herrensitz Quilitz als Dank für die Rettung Friedrich des Großen aus Bedrängnis in der Schlacht von Kunersdorf. Er lässt kurze Zeit später ein Schloss bauen. 1814 erhält Staatskanzler Karl-August Fürst von Hardenberg das Amt Quilitz, und zu seinen Ehren wird der Ort in Neu-Hardenberg umbenannt.
Ein Nachfahre - Carl-Hans Graf von Hardenberg - war an den Vorbereitungen des Hitlerattentats am 20. Juli 1944 aktiv beteiligt. Er wurde deshalb von den Nazis enteignet und im KZ Sachsenhausen gefangen gehalten. Er überlebte die Gefangenschaft. Die Familie musste Neuhardenberg trotzdem auf Geheiß der sowjetischen Besatzungsmacht verlassen, und die Enteignung blieb bestehen. Der Adel als Gesellschaftsschicht war überholt und sollte aus dem Bewusstsein der Menschen verschwinden.
1949 wurde der Ort in Marxwalde umbenannt. Er wandelte sich zu einem sozialistischen Musterdorf. Die DDR-Regierungsfliegerstaffel verlegte ihren Sitz nach Marxwalde.
1996 erhielt die Familie Neuhardenberg Ihren Besitz zurück. Ein Jahr später kaufte der Deutsche Sparkassen und Giroverband das Anwesen. Das Schloss und der Park wurden saniert.
Die offizielle Eröffnung des Gesamtensembles als Hotel mit Tagungsgeschehen und Kulturbetrieb fand 2002 im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Dr. h.c. Johannes Rau statt.

Hotel Schloss Neuhardenberg
Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg, Tel.: 033476/ 6000, Fax: 033476/ 600800
Homepage: http://www.schlossneuhardenberg.de
E-Mail: hotel@schlossneuhardenberg.de

Ausstellungen und Museumsshop
Kavaliershaus Ost, Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg
Tel.:033476/ 600751,
museumsshop@schlossneuhardenberg.de

Schinkelkirche
Nachdem die barocke Saalkirche des Ortes 1801 einem Brand zum Opfer fiel, gab es ein Jahr später erste Pläne von Schinkel für den Wiederaufbau, welcher 1809 abgeschlossen wurde. Einige Jahre später wurde dann der Innenraum von Schinkel umgestaltet, so dass die Kirche zum 300. Jahrestag der Reformation feierlich eingeweiht werden konnte. 1823 wurde ein Mausoleum für den Staatskanzler Karl-August Fürst von Hardenberg gebaut. Sein Herz wird gemäß seinem letzten Willen im Altar der Kirche aufbewahrt.
Durch die Umgestaltung des Gestühls in der Kirche im Jahr 1953 entstand ein Mittelgang. Ab 1999 wurde die Kirche dann grundlegend saniert.
Heute können Sie in der Kirche dem Gottesdienst beiwohnen, Konzerte oder Lesungen besuchen und an Kirchenführungen teilnehmen. Das Veranstaltungsprogramm können Sie unter der Homepage des Schlosses Neuhardenberg abrufen.

Besichtigungszeiten:
01.04.-31.10. Dienstag bis Sonntag 12-18 Uhr
Montag geschlossen - individuelle Führungen gern nach Vereinbarung

Ansprechpartner:
Frau Christa Starke, Karl-Marx-Allee 103, Tel.:033476/ 50651
Pfarrer Thomas Krüger, Karl-Marx-Allee 26, Tel.: 033476/ 250

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