Ausflugsziele
Gedenkstätte/ Museum Seelower Höhen
Küstriner Straße 28 a, 15306 Seelow, Tel.: 03346/ 597 Fax: 03346/ 598
http://www.gedenkstaette-seelower-hoehen.de
e-mail: gedenkstaette-seelower-hoehen@kultur-in-mol.de
Eine Einrichtung der Kultur GmbH Märkisch Oderland
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10-17. Uhr, (außer Weihnachten auch an allen Feiertagen geöffnet)
(November - März von 10-16 Uhr) und nach Vereinbarung
Die Gedenkstätte Seelower Höhen erinnert an die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden. Im Frühjahr 1945 standen sich im Oderbruch und auf dem Höhenzug hunderttausende Soldaten, 14 000 Geschütze, 5 000 gepanzerte Fahrzeuge und die gleiche Anzahl an Flugzeugen gegenüber.
Am 16. April 1945 begann die letzte sowjetische Großoffensive auf europäischem Territorium. Die "Berliner Operation" hatte das Ziel den deutschen Widerstand endgültig zu brechen und den Krieg in Berlin zu beenden. Noch einmal stellten sich deutsche Soldaten einem übermächtigen Gegner entgegen. Obwohl sie diesem hohe Opfer abverlangten und Shukows Angriffsplan verzögerten, war ihr Widerstand prinzipiell sinnlos.
Im Winter und Frühjahr starben bei den Kämpfen um die Brückenköpfe und bei der "Schlacht um die Seelower Höhen" mehr als 100 000 Soldaten unterschiedlicher Nationen. Der Krieg forderte bei der märkischen Bevölkerung viele Opfer und Entbehrungen. Als der Krieg Berlin erreichte, war eine einzigartige Kulturlandschaft zerstört. Noch heute, 61 Jahre danach, erinnern sterbliche Überreste von ehemaligen Soldaten sowie Munitions- und Waffenfunden an die Sinnlosigkeit.
In Einheit von "Erinnern, Mahnen und Gedenken" stellt dieser Ort heute eine wichtige Begegnungsstätte dar, "...denn wer die Unmenschlichkeit vergisst, wird wieder anfällig für eine neue Ansteckungsgefahr." (Richard v. Weizsäcker)
Das Museum gibt mittels informativer Tafeln, vieler Sachzeugen und Erlebnisberichte, mehrsprachiger Filme und Diatonvorträge, Einblicke in die Vorbereitung beider Seiten auf die Schlacht sowie den Verlauf des Kampfes um Berlin. Eindrucksvoll werden auch die Folgen des Krieges für die Bevölkerung und Landschaft dargestellt.
Das Gesehene und Gehörte soll nicht nur informieren,
sondern zum Nachdenken anregen.
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